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Für Stadtwerke und regionale Verteilnetzbetreiber

Wissen, wie es um Ihr Netz steht. Aus Daten, die Sie schon haben.

GridBeat führt Ihre Netz-, Anlagen- und Messdaten zusammen, verknüpft sie und zeigt Ihnen, wie ausgelastet jede Station und jeder Strang ist, bis in die Niederspannung. Nichts Neues zu installieren, niemand einzustellen.

Berlintätig in ganz DeutschlandErstgespräch kostenfrei

Beispiel: Störungsrisiko im Netz um Esch-sur-Alzette (Luxemburg), berechnet nur aus öffentlichen Daten. Rote Punkte sind echte Störungen. Wie das entstanden ist

Ausgangslage

Die Anforderungen steigen schneller, als die Datenbasis wächst.

Das kennen Sie besser als wir. Vier Zahlen und Fristen beschreiben trotzdem gut, woran gerade fast alle Häuser gleichzeitig arbeiten.

24,67 %

Mittelwert des Digitalisierungsindex über alle Netzbetreiber. Die oberen Spannungsebenen sind deutlich weiter, Mittel- und Niederspannung deutlich dahinter.

Gutachten E-Bridge für die BNetzA, zitiert in dena/BDEW/Bitkom 2025
über 30-mal

so groß ist das Niederspannungsnetz gemessen am Höchstspannungsnetz. Flächendeckende Messtechnik dort braucht Jahre. Die Beobachtbarkeit wird heute schon verlangt.

dena, Data4Grid-Abschlussbericht 2023
5 Minuten

für Netzzustandsermittlung und Dimmsignal nach § 14a EnWG.

Eckpunktepapier der Bundesnetzagentur, 2023
alle 2 Jahre

ein Netzausbauplan nach § 14d EnWG ab 100.000 Kunden. Mit AgNes kommen zeitlich und regional differenzierte Netzentgelte hinzu, und sie setzen genaue Prognosen zum Netzzustand voraus.

EnWG; laufendes AgNes-Verfahren der BNetzA
„Grundsätzlich liegen den Netzbetreibern zwar viele Daten vor"
dena, Data4Grid

Der Satz geht weiter mit dem eigentlichen Problem: den Überblick über diese Daten zu bekommen, und über die Systeme, in denen sie liegen. Genau da fangen wir an.

Die Hürde ist selten die Technik. Was fehlt, ist Zeit im Team. Sie haben einen Netzausbauplan zu schreiben und Anschlussanfragen zu bearbeiten.

Was wir tun

Drei Schritte. Den ersten machen wir mit dem, was Sie heute schon exportieren können.

01

Bestand sichten und ordnen

Wir sammeln, was da ist: GIS und Netzdokumentation, Stationslisten, Schalterstellungen, Zähler- und Messwerte, Anschlussanfragen, Störungsprotokolle. Auch als Tabelle. Auch als Export aus vier Systemen, die nichts voneinander wissen. Wir prüfen die Daten auf Vollständigkeit und Plausibilität, verknüpfen sie und listen auf, was fehlt und was sich davon lohnt nachzuholen.

02

Netzzustand berechnen, auch wo keine Messtechnik sitzt

Für jede Station und jeden Strang rechnen wir aus, wie ausgelastet er über den Tag und über das Jahr voraussichtlich ist. Grundlage sind Ihre Topologie, das Anlagenregister, Wetter und Lastprofile. Wo Messwerte da sind, prüfen wir das Ergebnis an ihnen. Wo keine sitzen, ersetzt die Rechnung vorläufig den Sensor. Die dena nennt das, Messtechnik durch datengestützte Analysen zu unterstützen.

03

Ein Monitoring, das Sie auch benutzen

Sie bekommen eine Übersicht im Browser: welche Stationen und Stränge wann eng werden, wie sich das über die Jahreszeit verschiebt, wo eine Anschlussanfrage unkritisch ist und wo nicht. Dazu ein Export für Ihre Netzausbauplanung. Keine Schulung nötig, keine Lizenzen für Ihr Team.

Das Monitoring

So sieht es aus, wenn Ihr Netz einmal sichtbar ist.

Eine Seite im Browser, keine Software auf Ihren Rechnern. Stationen nach Auslastung sortiert, die Spitze mit Uhrzeit, und für jede Anschlussanfrage eine Antwort in Sekunden statt in Wochen.

Netzzustand · Ortsnetzstationen
Woche 37HeuteJahr
StationAuslastungSpitzeTrend
ONS Bahnhofstraße
94 %
Di 18–20 Uhr↑ +6 %
ONS Lindenweg
87 %
Do 17–19 Uhr↑ +3 %
ONS Am Anger
71 %
Mo 12–14 Uhr→ ±0
ONS Gartenstadt
58 %
Sa 12–13 Uhr↓ −2 %
ONS Mühlenfeld
41 %
Fr 07–08 Uhr→ ±0

Anschlussanfrage prüfen

Anlage
Wärmepumpe, 11 kW
Adresse
Lindenweg 14
Station
ONS Lindenweg
Auslastung heute
87 %
mit dieser Anlage
89 %
Heute kein Problem. Bei gleichbleibendem Zubau wird die Station ab etwa 2028 eng: ein Kandidat für den nächsten Netzausbauplan.

Beispielansicht mit fiktiven Werten. Die echte Ansicht zeigt Ihre Stationen und Ihre Namen.

Was wir nicht sind

Damit Sie wissen, worauf Sie sich nicht einlassen.

Kein Ersatz für Ihr Leitsystem

GridBeat schaltet nichts, steuert nichts und greift nicht in den Betrieb ein. Es ist einfach der vollständige Zustand Ihres Netzes.

Kein Integrationsprojekt

Wir fangen mit Exporten an: CSV, Shapefile, PDF, was Sie herausbekommen. Eine Schnittstelle bauen wir erst, wenn sich der Nutzen gezeigt hat und Sie es wollen.

Kein Personalaufbau

Sie stellen niemanden ein. Die Datenarbeit machen wir, und wir dokumentieren sie so, dass Ihre Leute sie nachvollziehen und später selbst weiterführen können.

Keine Datenabgabe

Ihre Daten bleiben Ihre Daten. Verarbeitung in Deutschland, Auftragsverarbeitung nach DSGVO, Löschung auf Zuruf. Was wir aus Ihren Daten bauen, gehört Ihnen.

Beispiele

Was sich mit öffentlichen Daten allein zeigen lässt.

Wir arbeiten heute noch mit keinem Verteilnetzbetreiber zusammen. Alles, was Sie hier sehen, haben wir aus offenen Quellen gebaut, ohne eine einzige Zeile Netzbetreiberdaten. Wir zeigen es, damit Sie unser Vorgehen prüfen können, bevor Sie uns etwas anvertrauen.

Beispiel 01 · Deutschland

Engpässe und Ausfälle vorhersagen, bundesweit

Wir haben das deutsche Stromnetz aus öffentlichen Quellen nachgebaut, vor allem aus dem Marktstammdatenregister und OpenStreetMap. Dann haben wir für jeden Knoten und jede Leitung berechnet, wie stark sie ausgelastet sind.

Zur Probe haben wir geprüft, ob das Modell die Stellen findet, an denen seit 2024 tatsächlich eingegriffen werden musste: veröffentlichte Redispatch-Maßnahmen und Kraftwerksausfälle. Getestet wurde immer in Regionen, die das Modell vorher nicht kannte.

Für Sie heißt das: Wir finden die Schwachstellen eines Netzes, das wir nur aus öffentlichen Daten kennen. Mit Ihren Netzdaten wird das Bild genauer und reicht bis zu Ihren Stationen.

Klar gesagt: Das ist das Übertragungsnetz, nicht Ihr Verteilnetz, weil es nur dort öffentliche Ereignisdaten gibt. Und die Probe ist grob: Eine Leitung gilt als betroffen, wenn sie höchstens zwei Kilometer von einer dokumentierten Maßnahme entfernt liegt. Alle Einzelheiten stehen auf der Beispielseite.
Beispiel ganzseitig öffnen →
Ziehen, zoomen, ein Ereignis anklicken. Das Symbol ☰ öffnet die Liste der Ereignisse.
Beispiel 02 · Luxemburg

Dasselbe Verfahren, bis in die Niederspannung

Luxemburg veröffentlicht seine Netzdaten offen. Deshalb konnten wir dort bis in die Niederspannung gehen: jede Station, jeder Strang bis zur Straße. Erzeugungsanlagen und Verbrauch kamen aus öffentlichen Registern und Statistiken.

Zur Probe haben wir 98 öffentlich bekannte Stromausfälle und Abschaltungen aus den Jahren 2022 bis 2026 gesammelt und geschaut, ob das Modell die betroffenen Abschnitte vorher als riskant eingestuft hätte.

Für Sie heißt das: Genau diese Netzebene fehlt in Deutschland im Blick. Mit Ihren Störungsprotokollen und Stationsdaten liefert dasselbe Verfahren dieses Bild für Ihr Gebiet.

Nebenbefund: Die meisten Ausfälle ließen sich nur auf Gemeindeebene verorten. Ihre eigenen Protokolle mit Stationsbezug wären um Klassen besser.
Beispiel ganzseitig öffnen →
Ziehen, zoomen, ein Ereignis anklicken. Das Symbol ☰ öffnet die Liste der Störungen.
Beispiel 03 · Deutschland, öffentlich

Offene Netzstresskarte in Arbeit

Wir bauen eine frei zugängliche Karte, die den geschätzten Netzstress bundesweit auf Ebene von Postleitzahl und Umspannstation zeigt, täglich aktualisiert, vollständig aus öffentlichen Daten.

Sie ist als Prüfstein gedacht: Sehen Sie nach, ob das, was wir für Ihr Gebiet zeigen, zu dem passt, was Sie aus Erfahrung wissen. Wenn ja, lohnt ein Gespräch darüber, wie das Bild aussieht, sobald Ihre eigenen Daten dazukommen.

Benachrichtigen, wenn sie online ist →

Zusammenarbeit

Wie ein Anfang aussieht, der Sie nichts kostet, wenn er nicht trägt.

Woche 0

Erstgespräch · 45 Minuten · kostenfrei

Sie erzählen uns, welche Systeme Sie im Haus haben und was gerade drückt. Wir sagen Ihnen, ob wir damit etwas anfangen können. Wenn nicht, sagen wir das auch.

Woche 1–6

Bestandsaufnahme · Festpreis

Sie schicken uns Exporte. Wir liefern zwei Dinge: einen Datenbericht, der festhält, was Sie haben, was fehlt und was es kostet, die Lücken zu schließen. Dazu ein erstes Netzzustandsbild Ihres Gebiets. Beides gehört Ihnen, auch wenn es danach nicht weitergeht.

ab Woche 7

Laufendes Monitoring

Erst wenn die Bestandsaufnahme überzeugt hat. Monatliche oder quartalsweise Aktualisierung, feste jährliche Gebühr, jährlich kündbar. Kein Mindestvolumen, keine Staffelung nach Netzgröße.

Häufige Fragen

Was uns Netzbetreiber im ersten Gespräch fragen.

Müssen wir dafür eine Schnittstelle bauen oder unsere IT einbinden?

Nein. Wir beginnen mit Exporten aus den Systemen, die Sie ohnehin haben: CSV, Excel, Shapefile, PDF. Ihre IT muss nichts installieren und nichts freischalten. Eine Schnittstelle kommt nur dann, wenn das laufende Monitoring läuft und Sie den Aufwand für die Aktualisierung sparen wollen.

Brauchen wir Smart Meter oder Messtechnik in den Stationen?

Für den Anfang nicht. Das Netzzustandsbild entsteht aus Topologie, Anlagenregister, Wetter und Lastprofilen. Wo Messwerte vorhanden sind, nutzen wir sie, um das Bild zu prüfen und zu schärfen. Jede Messstelle, die später dazukommt, macht das Ergebnis besser, ist aber keine Voraussetzung.

Wer sieht unsere Daten?

Nur wir, im Rahmen einer Auftragsverarbeitung nach DSGVO. Die Verarbeitung findet in Deutschland statt. Wir geben nichts weiter, wir trainieren keine Modelle für Dritte damit, und wir löschen auf Zuruf. Was wir aus Ihren Daten bauen, gehört Ihnen.

Wie belastbar ist das Ergebnis, wenn uns Daten fehlen?

So belastbar wie die Datenlage. Das sagen wir Ihnen vorher. Deshalb steht am Anfang der Datenbericht, der Lücken benennt, bevor wir ein Bild zeichnen. Die Beispiele auf dieser Seite zeigen, was sich allein aus öffentlichen Quellen erreichen lässt; mit Ihren Störungsprotokollen und Messwerten wird es deutlich genauer.

Ist das eine KI?

Zum Teil. Die Auslastung berechnen wir mit einer Lastflussrechnung, klassische Netzphysik. Welche Stationen und Stränge zuerst Probleme machen, bewertet ein gelerntes statistisches Modell; man kann das maschinelles Lernen nennen. Es sind datengestützte Analysen, wie sie die dena im Projekt Data4Grid für Verteilnetze untersucht hat. Nichts davon entscheidet selbstständig oder greift ein, und zu jeder Bewertung sehen Sie, welche Eingangsgrößen sie treiben.

Was kostet das?

Das Erstgespräch nichts. Die sechswöchige Bestandsaufnahme hat einen Festpreis, den wir vor Beginn nennen. Das laufende Monitoring kostet eine feste Jahresgebühr, unabhängig von der Netzgröße, jährlich kündbar. Konkrete Zahlen nennen wir im Erstgespräch, sobald wir wissen, welche Systeme Sie haben.

Wer dahintersteht

Gegründet von einem Netzwerkwissenschaftler, der die Datenarbeit selbst macht.

Vitor Louzada

Gründer · Modelle und Netzanalyse

Vitor ist Netzwerkwissenschaftler mit Hintergrund an der ETH Zürich. Die Lastflussmodelle und Bewertungsverfahren hinter den beiden Beispielen auf dieser Seite hat er gebaut und an öffentlichen Störungsdaten geprüft.

GridBeat sitzt in Berlin. Wir haben keine Vertriebsabteilung: wer Ihnen antwortet, macht später auch die Arbeit.

Für wen

Stadtwerke und regionale Verteilnetzbetreiber

Wir sind für die Häuser gebaut, die keine eigene Entwicklungsabteilung haben, die große Mehrheit der über 800 Stromnetzbetreiber im Marktstammdatenregister. Große Konzerne haben dafür eigene Teams. Sie haben uns.

Messstellenbetreiber und Anlagenbetreiber

Wenn Sie Messsysteme, Wechselrichterflotten oder Ladeinfrastruktur betreiben: Jede zusätzliche Datenquelle macht das Bild schärfer. Sprechen Sie uns an.

Woher unsere Zahlen kommen. Die Kennzahlen der Beispiele stammen aus unseren eigenen Auswertungen; Verfahren und Datenquellen legen wir auf den Detailseiten offen. Die Aussagen zur Ausgangslage stammen aus Veröffentlichungen der Deutschen Energie-Agentur:

  • dena, BDEW, Bitkom (2025): Gemeinsam digitaler. Sechs Thesen und ein Branchenprozess zu datenbasierten Anwendungen und KI im Stromnetz.
  • dena (2023): Data4Grid. Datenanalysen und künstliche Intelligenz im Stromverteilnetz.
  • Bundesnetzagentur, Eckpunktepapier zu § 14a EnWG (2023).

Schreiben Sie uns. Wir antworten auf jede E-Mail.

Sagen Sie uns, wer Sie sind, welchen Teil des Netzes Sie betreiben und was Sie gerade beschäftigt. Ein Absatz reicht.

hello@gridbeat.ai

GridBeat · Berlin · tätig in ganz Deutschland